Geschichte
| 1238 | Wird in einer Urkunde ein Chonradus, miles (Ritter) de Bucholtron genannt. Es muss ein Rittergeschlecht von Bucholtron gegeben haben, denn im 13. Jahrhundert werden die Namen Bucholtern und Bucholtron, die mit Buchholterberg identisch sind, erwähnt.
Die Ritter von Bucholtron werden in einem Steinhaus gelebt haben, denn von einer Burgruine gibt es keine Überreste. |
| 1257 | Verkaufte Graf Ulrich von Buchegg Güter zu Heimberg, Churzenberg, Buchholterberg, Röthenbach und Schallenberg an Johannes von Wichtrach und Rudolf von Diesbach. |
| 1322 | Taucht der Name Buchholterberg zum ersten Mal auf |
| 1387 | Ging das Besitztum von den Wichtrach an die Erlach über. Von diesen gelangte es an die Familie vom Stein. |
| 1525 | Verkaufte es Sebastian vom Stein der Obrigkeit. Der Landvogtei Signau zugehörig und dem Gericht Röthenbach unterstellt, gelangte die Siedlung auf dem Buchholterberg an das Amt Konolfingen. |
| 1768 | Abtrennung der westlich anschliessenden Gemeinde Bleiken. |
| 1823 | Wachseldorn, östlich von Buchholterbeg, wird eine selbständige Gemeinde. |
| 1835 | Erhält Heimenschwand eine Kirche und eine Helferwohnung. Der Buchholterberg war damals noch eine der ärmsten Gemeinden im Kanton Bern und vermochte dem Staat keinen grösseren Beitrag an die Kirche zu zahlen. |
| 1860 | Erhob die Regierung die Filiale zur selbständigen Pfarrei für die Gemeinden Buchholterberg und Wachseldorn. |
| 1864 | der Buchholterberg gehört nun zum Amt Thun. |
| 1952 | Neubau Schulhaus Badhus |
| 1960 | ging die Kirche in Heimenschwand, als letzte Kirche im Kanton Bern die noch dem Staat gehörte, in den Besitz der Kirchgemeinde über. |
| 1963 | Neubau Schulhaus Wangelen |
| 1968-1988 | Güterzusammenlegung (Gesamtmelioration) |
| 1974 | Erstellung Wasserversorgung |
| 1975 | Kanalisationsnetz (Anschluss ARA Uetendorf) |
| 1996 | Neubau Turnhalle Hasenäscht |
| 2002 | Neubau Verwaltungsräume Dorf, Heimenschwand |
| 2008 | Schliessung Schulhaus Bruchebüel |
| 2012 | Neubau Betriebsgebäude |
| Verkauf Schulhaus Bruchebüel | |
| 2013 | Umbau Schulhaus Badhus |
| Eröffnung Oberstufenzentrum in Unterlangenegg | |
| Schliessung Kindergarten Dorf | |
| Schliessung Schulhaus Wangelen | |
| 2016 | Eröffnung Basisstufenklasse im Schulhaus Wachseldorn |
| Verkauf Schulhaus Wangelen | |
| 2022 |
700-Jahr-Feier Buchholterberg |
Wappen von Buchholterberg
In Rot auf grünem Boden eine ausgerissene grüne Buche mit silbernem Stamm.
Hist. Belege:
1231: C. Bocholtre
1236: Conradus de Bucholtrun
1302: Bucholtren
1334: site am Buchholterberg
Der usprüngliche Name ist Buchholtern. Diese Form entspricht dem althochdeutschen Pflanzennamen buchholter (schweizerdeutsch Buech-Holder). Seit dem 14. Jahrhundert wird der Zusatz -berg verwendet. Das Gemeindewappen ist eine volksetymologische Umdeutung des Namens, offiziell angenommen 1945.
Quelle:
Lexikon der schweizerischen Gemeinden
und Wappenbuch des Kantons Bern